Das Consumer Choice Center (CCC) argumentiert, dass das in Deutschland vorgeschlagene Verbot von Einweg-E-Zigaretten wirkungslose „Symbolpolitik“ sei, die der öffentlichen Gesundheit schaden könne, indem sie Raucher davon abhält, auf weniger schädliche Alternativen umzusteigen. Zudem vertritt das CCC die Auffassung, dass bereits bestehende EU-Regelungen, die ab 2027 gelten sollen, ein nationales Verbot überflüssig machen und dass Umweltbedenken sich auf deutlich größere Quellen von Elektroschrott konzentrieren sollten.
Kernaussagen:
- Falsches Signal: Das Verbot könnte den Eindruck erwecken, dass Vapes schädlicher seien als Zigaretten, und damit die Raucherentwöhnung behindern.
- EU-Redundanz: Strengere EU-weite Batterievorschriften ab 2027 adressieren Einwegprodukte bereits.
- E-Waste-Kontext: Spielzeug verursacht schätzungsweise 77-mal mehr Elektroschrott als Vapes.
- Schadensminimierung: Das CCC fordert einen Fokus auf Harm-Reduction-Strategien wie in Schweden.
