Ein neuer Verordnungsentwurf des deutschen Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMLEH) sieht vor, 13 Zusatzstoffe in E-Zigaretten – darunter Menthol – zu verbieten. Medizinische Experten warnen, dass dies unbeabsichtigt dazu führen könnte, erwachsene Dampfer zurück zu deutlich schädlicheren herkömmlichen Zigaretten zu treiben und zugleich den Schwarzmarkt zu stärken. Zwar sei der Jugendschutz von zentraler Bedeutung, doch ignoriere das geplante Verbot das Schadensminderungspotenzial von E-Zigaretten im Vergleich zum Rauchen.
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Das Bundesland Baden-Württemberg weitet seine Nichtraucherschutzgesetze aus und verbietet das Rauchen und Dampfen in weiteren öffentlichen Bereichen, die häufig von Kindern genutzt werden – darunter Spielplätze, Bus- und Straßenbahnhaltestellen sowie Freibäder. Die neuen Regelungen schaffen zudem Rauchzonen an Schulen und in Behörden ab. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 500 Euro.
WeiterlesenEinweg-Vapes (Disposable Vapes) sollen in Deutschland bis Ende 2026 verboten werden. Grund dafür ist eine EU-weite Verordnung, die Geräte mit nicht entnehmbaren und nicht wiederaufladbaren Batterien untersagt, um Umweltverschmutzung zu reduzieren. Hersteller stellen ihre Produktstrategien bereits auf konforme, wiederverwendbare Pod-Systeme um.
WeiterlesenDer deutsche Tabakmarkt erlebte 2025 eine deutliche Verschiebung. Während sich der Absatz traditioneller Zigaretten mit einem marginalen Anstieg von 0,2 % auf 66,4 Milliarden Stück stabilisierte, explodierte der Markt für Tabakersatzprodukte – insbesondere E-Liquids. Das Statistische Bundesamt (Destatis) meldet einen Anstieg der versteuerten Liquid-Substitute um 18,2 % auf insgesamt 1,5 Millionen Liter. Dieser Kontrast verdeutlicht einen sich rasch wandelnden Konsumentenmarkt, in dem Vaping weiterhin gegenüber traditionellen Rauchmethoden an Bedeutung gewinnt.
WeiterlesenDas Consumer Choice Center (CCC) argumentiert, dass das in Deutschland vorgeschlagene Verbot von Einweg-E-Zigaretten wirkungslose „Symbolpolitik“ sei, die der öffentlichen Gesundheit schaden könne, indem sie Raucher davon abhält, auf weniger schädliche Alternativen umzusteigen. Zudem vertritt das CCC die Auffassung, dass bereits bestehende EU-Regelungen, die ab 2027 gelten sollen, ein nationales Verbot überflüssig machen und dass Umweltbedenken sich auf deutlich größere Quellen von Elektroschrott konzentrieren sollten.
Kernaussagen:
- Falsches Signal: Das Verbot könnte den Eindruck erwecken, dass Vapes schädlicher seien als Zigaretten, und damit die Raucherentwöhnung behindern.
- EU-Redundanz: Strengere EU-weite Batterievorschriften ab 2027 adressieren Einwegprodukte bereits.
- E-Waste-Kontext: Spielzeug verursacht schätzungsweise 77-mal mehr Elektroschrott als Vapes.
- Schadensminimierung: Das CCC fordert einen Fokus auf Harm-Reduction-Strategien wie in Schweden.
Die deutsche Bundesregierung hat offiziell ihre Absicht bestätigt, ein gesetzliches Verbot von Einweg-E-Zigaretten einzuführen – ein Schritt, der von der Entsorgungswirtschaft als entscheidend für den Umwelt- und Arbeitsschutz begrüßt wird. Die Ankündigung erfolgte durch eine Protokollerklärung während der Beratungen des Bundesrates zu Änderungen des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG).
WeiterlesenDeutschland unternimmt einen bedeutenden Schritt in Richtung eines Verbots von Einweg-E-Zigaretten, nachdem der Bundestag (das deutsche Bundesparlament) die Regierung offiziell aufgefordert hat, rechtlich zu prüfen, ob Einweg-Vape-Produkte vollständig vom Markt entfernt werden können. Der Schritt wird hauptsächlich durch die zunehmende Kritik an dem durch diese Geräte verursachten Elektroschrott und der Ressourcenverschwendung angetrieben.
WeiterlesenDie Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert ein landesweites Verbot von Einweg-E-Zigaretten und kritisiert eine neue Änderung des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes als unzureichend, um den wachsenden Abfall und die Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit diesen Produkten wirksam zu bekämpfen. Der Bundestag stimmt heute über die Änderung ab, die Bestimmungen zur Ausweitung des Rücknahmesystems für Einweg-Vapes im Einzelhandel enthält.
WeiterlesenIn den vergangenen fünfzehn Jahren hat sich der E-Zigaretten-Markt in Europa von einer Nischenproduktkategorie zu einer bemerkenswerten wirtschaftlichen Kraft und einem bedeutenden Faktor in Diskussionen über die öffentliche Gesundheit entwickelt. Was als Kuriosität begann, ist heute eine etablierte Branche mit milliardenschweren Euro-Umsätzen und wachsender gesellschaftlicher Relevanz. Diese Entwicklung verläuft keineswegs linear; sie wird geprägt durch ein dynamisches Zusammenspiel von regulatorischen Eingriffen, technologischen Innovationen und sich verändernden Konsumgewohnheiten. Dieser Artikel untersucht, wie sich der E-Zigaretten-Markt in Deutschland und in ganz Europa entwickelt, identifiziert die wichtigsten Trends und Herausforderungen, die ihn definieren, und erklärt, warum er heute eines der dynamischsten Segmente der Konsumgüterindustrie bleibt.
WeiterlesenGesundheitspolitiker in Deutschland fordern ein frühzeitiges Verbot von Einweg-E-Zigaretten und setzen sich für umfassendere Maßnahmen zur Eindämmung des Dampfens bei Jugendlichen ein, einschließlich eines Verbots von aromatisierten Produkten. Hendrik Streeck (CDU), der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, sagte der „Rheinischen Post“, dass ein EU-weites Verbot von Einwegprodukten zwar richtig sei, aber wahrscheinlich „nur ein Tropfen auf den heißen Stein“ sei, da viele Hersteller bereits auf Produkte mit austauschbaren Akkus umsteigen.
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